Anlageobjekte
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Großzügiges, teilweise bebautes Gewerbegrundstück mit Entwicklungspotential Großzügiges, teilweise bebautes...
Standort: Freystadt
ca. 40.251m² Gesamtnutzfläche
Kaufpreis: €€1.647.785,00*

Kapitalanlage in Immobilien

Die Geldanlage in Immobilien ist sehr gefragt. Das zurzeit niedrige Zinsniveau und die anhaltenden Unsicherheiten am Aktien- und Geldmarkt lässt viele Anleger zur Immobilie greifen. Betongold wird als vermeintlich sichere Geldanlage wahrgenommen. Doch auch hier gibt es viele Dinge zu beachten. Eine erfolgreiche Geldanlage in Immobilien will gut überlegt sein.

Es gibt viele Gründe sich für eine Anlageimmobilie zu entscheiden. Zum einen befinden sich die Darlehnszinsen auf einem historischen Tiefstand. So können Kredite zu sehr günstigen Konditionen aufgenommen werden. Zum anderen sind die Aktienmärkte sehr volatil und die Erträge aus den Staatsanleihen und anderen Anlageformen sind unattraktiv. So entscheiden sich viele Anleger zu einer Investition in eine Immobilie.

Viele Experten sind der Meinung, dass der deutsche Immobilienmarkt unterbewertet ist. So ist eine überfällige Wertsteigerung zu beobachten. Das schlägt sich in steigenden Preisen für Immobilien nieder. Die hohe Nachfrage nach Nutzflächen macht sich auch in den zu erwartenden Renditen bemerkbar. Im gewerblich genutzten Immobilienbereich sind 3-4 % nach Steuern zu erzielen. 

 

Welche Anlageimmobilie ist für mich geeignet?

Es gibt unterschiedlichste Formen von Anlageimmobilien. Im Markt sind Wohnhäuser, Wohnungen, Immobilienfonds oder verschiedenste Gewerbeimmobilien im Angebot. Die Entscheidung, welche die richtige Anlageimmobilie ist, hängt selbstverständlich von den zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln und der Risikobereitschaft des Investors ab.

Grundsätzlich gilt festzustellen, dass Einfamilien- oder Doppelhäuser, die oft auf relativ großen Grundstücken stehen, eine geringere Rendite erwirtschaften als andere Anlageklassen. Allerdings gilt zu bedenken, dass Grundstücke sehr werthaltig sind und den Wiederverkaufswert, der auch von der Lage abhängt, positiv beeinflussen können. Investieren Sie in Mehrfamilienhäuser oder Apartmentanlagen lässt sich sehr oft eine bessere Rendite erzielen als bei Investments in Häuser oder Eigentumswohnungen. In großen Anlagen lassen sich oft Leerstände kompensieren. Allerdings gilt auch hier zu bedenken, dass Leerstände und problematische Mieter das Objekt negativ beeinflussen können. Bei Investitionen in Teileigentumsflächen kann es von Nachteil sein, dass mit den anderen Miteigentümern viele Kompromisse bezüglich eines Renovierungsstaus oder anderer Investitionen erzielt werden müssen.

Gewerblich genutzte Immobilien sind für viele Anleger aufgrund der höheren Renditechancen sehr interessant. Größere Marktschwankungen im Mietmarkt können allerdings dazu führen, dass die Renditechancen fallen. Nicht zu unterschätzen ist auch der höhere Aufwand bei Neuvermietungen. Sehr oft müssen gewerblich genutzte Immobilien den Anforderungen neuer Nutzer angepasst werden.

Eine weitere Möglichkeit der Investitionen in Anlageimmobilien stellen Immobilienfonds dar. Hier übernehmen Verwalter die wesentliche Arbeit, so dass der Investor sich um die vielen Details nicht kümmern muss. Wer in diesem Bereich Investitionen vornimmt, sollte sich sehr intensiv mit den Verkaufsunterlagen auseinandersetzen und sich darüber im Klaren sein, dass beim Kauf von Fondsanteilen hohe Risiken vorhanden sind.

 

Pro und contra der Anlageimmobilie

Ein bisschen Glück gehört schon dazu. Genau zum richtigen Zeitpunkt die passende Gewerbeimmobilie lokalisieren und kaufen. Das wäre die optimale Vorgehensweise. Zuvor sollte geprüft werden ob die Lage der Immobilie den Zukunftserwartungen entspricht. In stark wachsenden Regionen sind, aufgrund der hohen Immobilienpreise, die Anfangsrenditen oft sehr gering. Langfristig macht sich jedoch ein Investment in einer prosperierenden Region bezahlt. Anlageimmobilien, die mit außergewöhnlich hohen Renditen angeboten werden, sind sehr kritisch zu bewerten. Sehr oft sind diese in strukturschwachen Regionen zu finden und der Anleger sollte prüfen, ob die angegebenen Mieterträge auch in Zukunft zu erreichen sind.

Ein weiterer Vorteil eines Investments in Anlageimmobilien sind die zurzeit günstigen Zinsen. Eine lange Zinsbindung sorgt auch in Zeiten steigender Zinsen für eine gute Rendite.

Es gibt viele positive Punkte die für eine Investition in Immobilien sprechen. Es muss aber auch beachtet werden, dass Immobilien im Lauf der Zeit viel Pflege benötigen und in die Instandhaltung ständig investiert werden muss. Auch das Umfeld kann sich verändern und zu einer Abwertung der Immobilie führen. Für Kleinanleger ist der zu erwartende hohe Kapitalaufwand oft eine unüberbrückbare Hürde. Kommt es dann zu Vermietungsproblemen und Leerständen können schnell Verluste auftreten die nur sehr schwer durch Einnahmen ausgeglichen werden können.

 

Suchen und finden – Der Weg zur Anlageimmobilie

Wichtige Kriterien für die Suche nach einer passenden Anlageimmobilie sind das einzusetzende Kapital und der zu erwartende Ertrag. Anhand dieser beiden Punkte kann das Immobilienangebot schon sehr stark eingeschränkt werden. Natürlich müssen Sie sich auch im Klaren sein, ob sie eine gewerblich oder wirtschaftlich genutzte Immobilie als Ihr Investment bevorzugen. Erste Anlaufstelle bei der Suche nach einer passenden Immobilie können die großen Immobilienportale oder spezialisierte Maklerunternehmen sein. Oft ist der Makler vor Ort die richtige Wahl, da er den Immobilienmarkt sehr gut kennt und die Renditeerwartungen und Vermietungsmöglichkeiten realistisch einschätzen kann.

 

Wichtige Punkte die beachtet werden sollten

Erstellen Sie sich eine Liste mit den wichtigsten Kriterien die ihre Anlageimmobilie aufweisen sollte. Neben der Lage und Verkehrsanbindung spielen natürlich auch die Ausstattung und der Zustand der Immobilie eine große Rolle. Wichtig ist eine Prüfung der bestehenden Mietverhältnisse. Achten Sie auf häufige Mieterwechsel oder auf Leerstandszeiten. Verträge mit langen Laufzeiten, wie sie oft bei gewerblichen Nutzern zu finden sind, versprechen wenige Mieterwechsel und einen niedrigen Verwaltungsaufwand. Prüfen Sie nach Möglichkeit Nutzungsgenehmigungen, Betriebskostenabrechnungen, das Grundbuch und mögliche Dienstleistungsverträge die es und um eine Immobilie geben kann.

Bei der Betrachtung der Rendite sollten Sie stets die Nettorendite zur Beurteilung heranziehen. Dabei werden neben dem Kaufpreis auch die Kaufnebenkosten und die Bewirtschaftungskosten (nicht die Betriebskosten) der Immobilie in die Beurteilung einbezogen. 

Für eine Beurteilung des Kaufpreises wird, bei gewerblich genutzten Immobilien, in den meisten Fällen das Ertragswertverfahren herangezogen werden. Hierzu sollten Sie sich professionelle Hilfe suchen.

Wer sich mit Investitionen in Immobilien beschäftigt, sollte auf jeden Fall die aktuelle Entwicklung des Immobilienmarktes im Fokus haben. Eine Abschätzung in die zukünftige Entwicklung des Immobilienmarktes, bezogen auf die Region in der die Investitionen getätigt werden soll, kann anhand von Angeboten, Stadtentwicklungen und Wirtschaftsdaten erfolgen.